TISCHGESPRÄCHE ÜBER DIE MÖGLICHKEIT EINER DEKOLONISIERTEN INSTITUTION


Die Widersprüche der postkolonialen Welt werden im Festival spürbar: Die weiße westliche Institution, das Konzept bürgerlicher Kunst und die Idee, in einem Festival „die Welt“ repräsentieren zu können, ergeben sich erst aus der Abwertung des und der Anderen. Gleichzeitig diskutieren „wir“ kulturelle Teilhabe, Diversität und eine Öffnung der Institutionen. Dieser Gemengelage stellen sich die Theaterformen in einem offenen Abschlussgespräch: An sechs Tischen, jeweils besetzt mit Künstler_innen, Kurator_innen, Organisator_innen und Besucher_innen, werten alle gemeinsam das Festival Theaterformen 2018 aus. Die Ergebnisse werden dokumentiert.
 

Mit Jade Bowers, Regisseurin Jungfrau
Idio Chichava, Choreograf Theka
Horácio Macuácua, Choreograf Theka
Martine Dennewald, Künstlerische Leiterin Festival Theaterformen
Ashraf Johaardien, Festivalleiter National Arts Festival Grahamstown
Elisa Liepsch, Dramaturgin 3x30
Quito Tembe, Festivalleiter, Festival Kinani Maputo
Stipendiat_innen der Festivalakademie und Journalist_innen von Watch & Write

Moderation Aline Benecke

 

SO 17.06. 15.30 Uhr

Sprache Englisch und Deutsch
Dauer 2h

Grosses Haus Louis-Spohr-Saal


Eintritt frei