Weiße (Un)Schuld


Milo Raus Inszenierung Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs untersucht die Grenzen des europäischen Humanismus und die westliche Wahrnehmung des Leidens der „Anderen“. Julian Hetzels Installation Schuldfabrik setzt sich mit „Schuld“ als Ressource und Denkfigur auseinander. Anhand beider Stücke diskutieren die Gesprächsteilnehmer_innen das Selbstverständnis des liberalen westlichen Subjektes als „nicht-mehr rassistisches“ und ausschließlich weißes Subjekt und der dafür notwendigen Konstruktion „weißer Unschuld“.
 
Mit Jovita dos Santos Pinto, Doktorandin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern (Forschungsschwerpunkt: Postkolonialismus)
Julian Hetzel, Regisseur (Schuldfabrik)
Consolate Sipérius, Schauspielerin (Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs)
 
Moderation Julian Warner, Kulturanthropologe und Dramaturg
(Forschungsschwerpunkte: Black European Studies, Rassismus- und Popkulturforschung)
 
SO 10.06. 15.00 Uhr 
Dauer 1h30
Sprache: Deutsch

Grosses Haus Louis-Spohr-Saal


Eintritt frei