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Festival Theaterformen

Seit 1990 präsentiert das Festival Theaterformen die Vielfalt zeitgenössischer Theaterproduktionen: großes Spektakel oder intimes Kammerspiel, Dramenklassiker oder Dokumentartheater, Monodramen oder Multimedia-Installationen – oder aber Formen und Formate, für die die Namen erst noch erfunden werden mussten. Über die Jahre hat sich auch das Festival immer wieder neu erfunden, neu ausgerichtet, neu aufgestellt. Produktionen von allen Kontinenten haben in der Vergangenheit das Programm ebenso geprägt wie innovative Theatermacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Festival hat dabei bis einschließlich 2017 mehr als die Hälfte seiner bisher rund 315 Produktionen als Uraufführungen, deutschsprachige Erstaufführungen und Deutschland- und Europa-Premieren herausgebracht. Viele Projekte wurden speziell für Theaterformen in Auftrag gegeben oder als Koproduktionen möglich gemacht. Seit September 2014 ist Martine Dennewald künstlerische Leiterin des Festivals.

Archiv

Im Jahr 2017 fand die 18. Ausgabe des Festivals Theaterformen in Hannover statt. Zwei Jahre zuvor feierten die Theaterformen 25-jähriges Jubiläum. In den Jahren 1998 bis 2004 haben Braunschweig und Hannover das Festival gemeinsam ausgerichtet. Seit 2007 wechseln sich beide Städte ab – in den geraden Jahren wird in Braunschweig, in den ungeraden in Hannover gespielt. Im Archiv finden sich Überblickstexte zu den jeweiligen Ausgaben und Links zu den Websites vergangener Editionen. Hier stellen wir auch die Reader ‚Presence of the Colonial Past' aus dem Jahr 2010 und ‚Shared Spaces' aus dem Jahr 2013 zum Download bereit. Die abrufbaren Veröffentlichungen dokumentieren das Rahmenprogramm beider Schwerpunkte, formulieren Absichten und Ziele und skizzieren Koproduktionen.