PorTable

PorTable / Creative Food Cycles

Hannover

Der Tisch als Mehrzweckbühne für Essen, Kunst und Kreativität

PorTable schlägt ein Stadtmöbel vor, welches eine lange Tafel von bis zu 24 Metern ausfalten kann und einen neuen Gemeinschaftsknotenpunkt schafft. Im zusammen geklappten Zustand passt der Tisch in eine Parklücke - ist also überall anwendbar. Und in der Jetzt- und Zukunftszeit, welche von steigender nachhaltigen Mobilität geprägt ist, sollte man sich die Frage stellen ob wir die tausenden Platzhalter für Autos in der Stadt nicht besser nutzen können.

Die Installation besteht aus zwei Teilen: Zum einen der Klapptisch und zum Anderen ein Beet, welches das Dach des Tisches ausbildet. Diese generieren verschiedenste Kreisläufe, welche die Gemeinschaft fördern. Jeder, der mitmachen möchte, kann seinen eigenen Stuhl mitbringen, sodass PorTable ein „öffentliches Wohnzimmer“ schafft, in dem man sich treffen und gemeinsam essen kann. Zudem fördert es die Idee, dass der gemeinsame öffentliche Raum die Aufmerksamkeit und Pflege aller benötigt. Die Installation kann reproduziert und an verschiedene Farben, Kommunikationsbedürfnisse und Freiluftnutzungen angepasst werden; Sie ist in der Lage, verschiedene räumliche Konfigurationen in einer Linie zu formen und zu einer echten Mehrzweckbühne zu werden, Essen-Kunst-Kreativ-Veranstaltungen auszustellen, zu teilen, zu verteilen, zu kochen und zu vermarkten und das soziale Leben in der Nachbarschaft zu unterstützen.


Angaben zur Produktion

Der Prototyp wurde 2019 im Rahmen des Forschungsprojektes Creative Food Cycles zusammen mit dem Institut für Regionales Bauen und Siedlungsplanung/ LUH von Josephine Arfsten, Michel Grändorf, Julia Theis und Anna Pape entwickelt. Mit der Förderung des Creative Europe Programme konnte dieses Projekt dann mit einer Gruppe von Studierenden der Leibniz Universität Hannover umgesetzt werden.

Fotos: PorTable