Aischylos (griechisch Αἰσχύλος) ist der erste der drei großen griechischen Tragödiendichter – ihm folgen Sophokles und Euripides. Geboren wurde er vermutlich 525 v. Chr. in Eleusis, Attika, gestorben ist er 456 v. Chr. in Gela/Sizilien.
Als die Tyrannis der Söhne des Peisistratos gestürzt wird und Kleisthenes in der Folge seine demokratischen Reformen durchsetzt, ist Aischylos ein junger Mann.
Der Sage nach erscheint ihm der Gott Dionysos im Traum und weiht ihn zum Dichter.
Aischylos kämpft 490 v. Chr. selbst bei Marathon mit. In der Seeschlacht von Salamis 480 v. Chr. kämpft er gegen die Perser auf einem der Kriegsschiffe. In dieser Schlacht verliert er seinen Bruder. Mit seiner Verarbeitung der Geschehnisse in „Die Perser“ gewinnt er den Dichter-Wettstreit der Dionysien in Athen.
Aischylos entwickelte die Tragödie von einfachen Vorformen (Chorgesang, Monologe) durch die Einführung des zweiten Schauspielers zur dramatisch-dialogischen Form. Aischylos soll 90 Tragödien geschrieben haben, von denen leider nur 7 vollständig erhalten sind, darunter „Sieben gegen Theben“ und die Trilogie „Die Orestie“.