Im Sommer 2013 wurde in Kinshasa das Netzwerk Shared Spaces gegründet. Zu den Initiatoren gehören neben den Theaterformen weitere Festivals, internationale Künstler und Kuratoren. Zu den ersten Projekten zählte die Koproduktion mehrerer Theaterstücke. Drei von ihnen wurden zunächst beim Festival Connexion Kin und anschließend in Hannover im Rahmen des Schwerpunkts Kinshasa Connection präsentiert. Zu dem Schwerpunkt zählten außerdem Diskussionsveranstaltungen und die Akademie der Festivalstipendiaten.
Der hier abrufbare Reader dokumentiert die Kolloquien während der Theaterformen, skizziert die Koproduktionen und berichtet von den Zielen und Ideen von Shared Spaces, wie sie auf der Gründungsveranstaltung formuliert wurden.


Keinem anderen Kontinent begegnen wir mit einer solchen Ignoranz wie dem afrikanischen. Aber warum ist das so?
Der Themenschwerpunkt Presence of the Colonial Past, den das Festival Theaterformen 2010 in Braunschweig veranstaltete, widmete sich dieser Frage in unterschiedlichen Formaten. Eine Filmreihe, vier Theaterproduktionen und ein Themenwochenende thematisierten den europäischen Blick auf den afrikanischen Kontinent. Der hier veröffentlichte Reader dokumentiert die im Rahmen dieses Themenschwerpunkts gesammelten Einblicke, Erlebnisse und Impulse.


2010 sind die Theaterformen 20 Jahre alt geworden. Ein schöner Anlass, um zurück zu blicken. Das umfassende Jubiläumsbuch lässt die elf Editionen der Theaterformen Revue passieren, die zwischen 1990 und 2010 in Braunschweig und Hannover stattfanden. Eine umfangreich bebilderte Chronik ruft noch einmal alle Gastspiele in Erinnerung. Außerdem kommen diejenigen zu Wort, die das Festival geprägt und begleitet haben: Kuratoren, Künstler, Förderer, Mitarbeiter und Zuschauer berichten über ihre persönlichen Erlebnisse in Braunschweig und Hannover. 20 Jahre Theaterformen lädt ein zu einer Reise durch zwei Jahrzehnte deutscher und internationaler Festivalgeschichte.