Anna Mülter während ihrer Eröffnungsrede beim Festival Theaterformen.  Sie steht an einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon. Sie trägt ein blau-weißes Hemd, eine Brille und lächelt zum Publikum.
Eine große Menschenmenge bewegt sich über das Gelände der ehemaligen JVA Rennelberg. Im Hintergrund sind Stacheldraht und Backsteingebäude.
Besucher*innen unterhalten sich auf einer Wiese im Festivalzentrum. Einige sitzen auf bunten Sitzsäcken, andere stehen in kleinen Gruppen vor dem Eingang und kommen miteinander ins Gespräch.

Festivaleröffnung

Wir eröffnen das Festival Theaterformen in diesem Jahr an zwei Stationen: Um 18:00 Uhr beginnt der Abend an einem Ort, der lange für Isolation und Vereinzelung stand. In der JVA Rennelberg laden wir dazu ein, gemeinsam in einen aufregenden Festivalsommer und die letzte Ausgabe der künstlerischen Leiterin Anna Mülter zu starten.

Public Movement zeigen im Hof einen Ausschnitt aus ihrer Performance Emergency Routine, in der Darsteller*innen und das Publikum flüchtige Formationen miteinander bilden, in denen Autorität und Solidarität zu physischen Handlungen werden. Weiter geht es im Zellentrakt des Haus 3 mit den Eröffnungsreden und einem anschließenden Drink im Festivalzentrum. Danach geht es ins Große Haus des Staatstheaters, wo sich die Performer*innen in Diana Niepces Hornfuckers an die Grenzen der Schwerkraft manövrieren und Normen wie Hierarchien aus dem Gleichgewicht bringen. Auf dem Vorplatz des Theaters kann der Abend schließlich ausklingen.


Angaben zur Produktion

Fotos: China Hopson