Barrierefreiheit
Kontakt
Um das Festival Theaterformen für alle Besucher*innen zugänglicher zu machen, haben wir verschiedene Angebote für verschiedene Bedarfe entwickelt. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den Angeboten. Alle Angebote werden kontinuierlich von uns geprüft und überarbeitet. Dabei ist uns bewusst, dass wir im Moment noch nicht für alle Barrierefreiheitsbedarfe Angebote anbieten können.
Für Bedarfe vor Ort, Anregungen zur Verbesserung und Hinweise zu Barrieren wenden Sie sich gerne an:
P Emmrich – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 176 587 685 11 (auch erreichbar per WhatsApp / Telegram / Signal)
Mail barrierefreiheit@theaterformen.de
Die Informationen zur Festivalausgabe 2026 werden laufend aktualisiert.
Spielstätten
Großes Haus



Anreise mit dem Auto
Die Adresse lautet Am Theater, 38100 Braunschweig. Es gibt vier barrierefreie Parkplätze direkt am Großen Haus. Zwei sind den ganzen Tag über nutzbar, die anderen beiden sind zwischen 19:00 und 00:00 Uhr nutzbar.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Großen Haus ist „Staatstheater“ und wird von den Linien 230, 411, 412, 413, 416, 418, 422, 423 angefahren. Der Gehweg beträgt 150 m (ca. 2 m Gehweg). Die nächstgelegenen Tramhaltestellen sind „Rathaus“, die von den Linien 1, 2, 3 und 4 angefahren wird, sowie „Museumsstraße“, die von den Linien 4 und 5 angefahren wird. In beiden Fällen beträgt der Laufweg 500 m (ca. 5 m Gehweg).
Alle Busse sind barrierefrei. Die meisten Trams sind ebenfalls barrierefrei und im Fahrplan gibt es Hinweise, bei welchen Fahrten es einen Stufeneinstieg gibt. Die Hotline für Auskunft zur Barrierefreiheit der Fahrzeuge ist unter (05 31) 3 83-45 54 oder (01 60) 96 95 61 94 erreichbar.
Eingangsbereich / Kasse
Ein stufenloser Zugang befindet sich nicht am Haupteingang, sondern auf der linken Seite des Gebäudes (Türbreite Doppeltür: 75 cm/150 cm). Dieser ist verschlossen und nicht selbstständig zu öffnen. Rechts gibt es eine Klingel. Diese kann sowohl bei Vorstellungsbesuchen als auch für die Tageskasse genutzt werden. Es kann einige Minuten dauern, bis ein*e Mitarbeiter*in zu Ihnen kommt. Die Klingel hat keine Gegensprechanlage.
Im Kassenfoyer hallt es stark. Zum Betreten müssen drei niedrige Stufen überwunden werden. Der Zugang erfolgt von der Vorhalle aus über fünf Türen, von denen keine automatisch ist.
Der Kassentresen ist nicht höhenverstellbar und seine Höhe beträgt 95 cm. Über einen Bildschirm kann der Saalplan für Besucher*innen sichtbar gemacht sowie begrenzt vergrößert werden.
Aufzug
Es gibt im Publikumsbereich einen Aufzug. Dieser befindet sich auf der linken Seite (Türbreite: 85 cm).
Garderoben
Sowohl im Parkett als auch im 1. Rang gibt es links und rechts eine Garderobe. Die Tresenhöhe beträgt 70 cm. Die Garderobe ist kostenfrei nutzbar.
Saal
Der Zugang zum Saal erfolgt bis auf die wenigen Plätze für Rollstuhlfahrende ausschließlich über Treppen mit Stufen. Ein stufenloser Zugang ist zu drei Plätzen möglich, die rechts neben den Rollstuhlplätzen gelegen sind.
Rollstuhlplätze
Für Rollstuhlnutzende erfolgen sowohl der Kartenverkauf vor Ort als auch der Einlass zur Vorstellung separat, da das Haus nur über einen separaten Eingang stufenlos zugänglich ist. Ein stufenfreier Zugang befindet sich rechtsseitig zum Saal. Die Rollstuhlplätze sind hinten mittig gelegen.
Assistenzhunde
Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet.
Rückzugsort
Im Großen Haus steht im 2. Rangfoyer ein Rückzugsort zur Verfügung. Dieser öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und bleibt bis eine Stunde nach der Vorstellung für das Publikum geöffnet. Hier stehen verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten, Fidget Toys und andere sensorische Materialien zur Verfügung.
Toiletten
Toiletten gibt es in jedem Stockwerk. Die Waschbecken in den Toiletten sind grundsätzlich nicht unterfahrbar. Die Türbreiten der Toiletten-Räume betragen 80 cm. Sie sind damit gegebenfalls geeignet für Menschen, die einen Rollator nutzen.
Eine barrierefreie Toilette befindet sich auf Ebene des Parketts und ist in unmittelbarer Nähe des Aufzugs gelegen.
Kleines Haus / Aquarium



Anreise mit dem Auto
Die Adresse lautet Magnitorwall 18, 38100 Braunschweig. Es gibt einen barrierefreien Parkplatz vor dem Bühneneingang des Kleinen Hauses in der Straße Magnitorwall. Der Parkplatz ist über ein Schild markiert, eine Bodenmarkierung gibt es nicht.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Kleinen Haus ist „Staatstheater“ und wird von den Linien 230, 411, 412, 413, 416, 418, 422 und 423 angefahren. Der Gehweg beträgt 150 m (ca. 2 m Gehweg). Die nächstgelegenen Tramhaltestellen sind „Rathaus“, die von den Linien 1, 2, 3 und 4 angefahren wird, sowie „Museumsstraße“, die von den Linien 4 und 5 angefahren wird. In beiden Fällen beträgt der Gehweg 500 m(ca. 7 m Gehweg).
Alle Busse sind barrierefrei. Die meisten Trams sind ebenfalls barrierefrei und im Fahrplan gibt es Hinweise, bei welchen Fahrten es einen Stufeneinstieg gibt. Die Hotline für Auskunft zur Barrierefreiheit der Fahrzeuge ist unter (05 31) 3 83-45 54 oder (01 60) 96 95 61 94 erreichbar.
Eingangsbereich / Kasse
Personen können sowohl durch eine Drehtür vorne mittig als auch durch mehrere Türen an der Seite des Eingangs ins Gebäude gelangen. Das Foyer ist ebenerdig zugänglich beziehungsweise gibt es jeweils eine kleine Schwelle. Die Türbreiten betragen jeweils 100 cm.
Der Kassentresen befindet sich links in der Nähe der Eingangstüren und die Höhe beträgt 115 cm. Ein Saalplan in der Größe A3 ist an der rechten Seite des Kassenhäuschens angebracht.
Aufzug
Der Aufzug befindet sich im linken Teil des Gebäudes in einem Treppenhaus und ist stufenlos erreichbar (Türbreite: 85 cm).
Gaderobe
Die Garderobe befindet sich im Untergeschoss des Foyers. Sie ist nur über eine Treppe zu erreichen. Der Tresen ist ungefähr 90 cm hoch.
Saal
Der Zugang zum Parkett erfolgt über zwei Eingangstüren (links und rechts). In den 1. Rang gelangen Besucher*innen ebenfalls über zwei Eingangstüren (links und rechts). Alle Türen sind 105 cm breit.
Das Aquarium befindet sich im 2. OG und kann per Treppe oder Aufzug erreicht werden.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Während des Festivals Theaterformen werden bei allen Veranstaltungen im Kleinen Haus und im Aquarium Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeit vorhanden sein. Im Vorverkauf können diese Plätze als „Sitzsackplatz“ frei gebucht werden.
Rollstuhlplätze
Während des Festivals Theaterformen werden in der 1. Reihe und/oder im Parkett Seite links und rechts Rollstuhlplätze vorhanden sein.
Assistenzhunde
Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet.
Rückzugsort
Im Kleinen Haus steht im Rangfoyer im 1. OG ein Rückzugsort zur Verfügung. Dieser öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und bleibt bis eine Stunde nach der Vorstellung für das Publikum geöffnet. Hier stehen verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten, Fidget Toys und andere sensorische Materialien zur Verfügung.
Toiletten
Um zu den Toiletten zu gelangen, führt der Weg vom Saal aus durch eine nicht-automatische, schwere Tür (Breite: 95 cm). Danach müssen drei Stufen nach unten überwunden werden. Rechts und links gibt es Handläufe, jeweils auf Höhe von 90 cm.
Der Zugang zu der barrierefreien Toilette befindet sich in einem Flur auf der Ebene des Parketts. Direkt am Treppenzugang befindet sich auf der linken Seite eine breite Spiegelfront. Die Kabine befindet sich in einem separaten Raum. Dieser ist vom Flur aus nicht direkt ausgeschildert. Der Durchgang zur Kabine erfolgt über eine nicht-automatische, schwere Tür (Breite: 90 cm / Höhe Türklinke: 95 cm). Sie öffnet sich nach außen.
Für Rollstuhlfahrer*innen erfolgt der Zugang zu den barrierefreien Toiletten über den Aufzug auf die Ebene des Parketts. Zum Aufschließen des Stockwerks bedarf es einen Schlüssel. Wir bitten Sie, den Schlüssel bei einer*einem Mitarbeiter*in anzufragen.
JVA Rennelberg

Hinweis: Haus 1 und Haus 3 der JVA Rennelberg sind nicht stufenfrei zugänglich.
Anreise mit dem Auto
Die Adresse lautet Rennelbergstraße 10, 38114 Braunschweig. Es gibt einen großen Parkplatz rechts vor der JVA, der für barrierefreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung steht. Der Boden des Parkplatzes ist geschottert.
In der Rennelbergstraße gibt es keine nicht barrierefreien Parkplätze. Nicht barrierefreie Parkmöglichkeiten stehen in der Freisestraße 13, 38118 Braunschweig zur Verfügung. Hier befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, der bis 00:00 Uhr geöffnet hat.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Bushaltestelle zur JVA Rennelberg ist „Maschstraße“ und wird von den Linien 411, 416, 450, 480 und 560 angefahren. Der Gehweg beträgt 160 m (ca. 2 m Gehweg).
Die nächstgelegene Tramhaltestelle ist „Radeklint“, die von der Linie 4 angefahren wird. Der Laufweg beträgt 450 m (ca. 6 m Gehweg).
Alle Busse sind barrierefrei. Die meisten Trams sind ebenfalls barrierefrei und im Fahrplan gibt es Hinweise, bei welchen Fahrten es einen Stufeneinstieg gibt. Die Hotline für Auskunft zur Barrierefreiheit der Fahrzeuge ist unter (05 31) 3 83-45 54 oder (01 60) 96 95 61 94 erreichbar.
Eingangsbereich, Kasse und Gelände
Der Zugang zum Gelände erfolgt ebenerdig durch ein großes Rolltor. Hier befindet sich ein Kassentisch. Dieser öffnet eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung und bleibt geöffnet bis zu Beginn der letzten Vorstellung.
Geradeaus durch das Rolltor befindet sich der Zugang zu Haus 1 und Haus 3, rechts auf dem Gelände befindet sich die ehemalige Werkhalle mit dem Festivalzentrum.
Der Boden im Hof der JVA ist größtenteils gleichmäßig gepflastert, teilweise asphaltiert. Es gibt einige Unebenheiten und kleinere Wellen im Boden. Alle kleineren Schwellen auf dem Außengelände sind durch Gummimatten abgedeckt und so überbrückt. Auf dem Gelände gibt es außerdem mehrere unebene Grünstreifen. Diese werden ebenfalls teilweise mit Gummimatten überbrückt.
Neben dem Festivalzentrum gibt es einen Sportplatz. Der Weg dorthin führt über Kopfsteinpflaster und über teils unebene Grünstreifen. Alle kleineren Schwellen und Grünflächen werden für einen ebenerdigen Zugang mit Gummimatten überbrückt.
Im hinteren Teil des Hofs ist der Boden durch schiefes Kopfsteinpflaster, Bodenwellen und starken Bewuchs sehr uneben und nicht sicher befahrbar. In diesem Teil des Geländes findet ausschließlich die Veranstaltung Emergency Routine statt.
Überall auf dem Gelände steht Festivalpersonal bereit, das ansprechbar für Orientierungshilfe oder weitere Fragen ist.
Werkhalle
Die Werkhalle ist stufenfrei zugänglich. In der Werkhalle befindet sich ein Rückzugsort, sowie ein Inforaum, in dem über die JVA Rennelberg informiert wird. Beide sind über den Innenbereich der Werkhalle stufenfrei zugänglich. Der Inforaum kann ebenfalls über eine Außentür betreten werden. Hier gibt es eine Stufe.
In der Werkhalle hallt es.
Haus 1 und Haus 3
Haus 1 und Haus 3 sind nicht stufenfrei zugänglich. Der Zugang erfolgt über einen Treppenabsatz mit 10 Stufen. Zu beiden Seiten befindet sich ein Geländer. Vor der Treppe befindet sich ein Abflussgitter im Boden.
Auf dem Weg zu den Spielorten gibt es unterschiedliche hohe Schwellen, kleinere Stufen und einzelne Treppenabsätze. Der Boden ist teilweise uneben.
Durch beide Häuser führt ein taktiles Bodenleitsystem zu den Spielorten.
Die meisten Innenräume von Haus 1 werden ausschließlich durch Tageslicht beleuchtet. In einigen Fluren und zu späteren Tageszeiten ist das Licht hier dämmrig.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Im Festivalzentrum stehen Sitzsäcke, Liegestühle und Bänke als alternative Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.
Für die Veranstaltungen in Haus 3 bieten wir Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeit an. Im Vorverkauf können diese Sitzplätze als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden. Es wird außerdem bei den Veranstaltungen mit Stehplätzen mobile Hocker/ Sitzmöglichkeiten geben.
Rollstuhlplätze
Für Rollstuhlnutzende sind die Veranstaltungen in der Werkhalle sowie die Outdoor-Veranstaltungen zugänglich mit Ausnahme der Veranstaltung Emergency Routine. Der Kartenkauf erfolgt regulär über die Website, telefonisch oder vor Ort an der Kasse im Staatstheater. Ein rollstuhlgerechter Zugang zu Haus 1 und Haus 3 ist leider nicht möglich.
Assistenzhunde
Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet. In den Innenräumen der JVA (Haus 1, Haus 3 und Werkhalle) kann der Boden sehr kalt sein. Bei Bedarf kann es sinnvoll sein, eine Decke o.ä. für Assistenzhunde mitzubringen.
Rückzugsort
Vom 18. bis 21.06. steht in der Werkhalle ein Rückzugsort zur Verfügung. Vom 25. bis 28.06. befindet sich der Rückzugsort im Festivalzentrum. Der Rückzugsort öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und bleibt in der Regel bis zur Schließung des Festivalzentrums, mindestens aber bis eine Stunde nach Vorstellungsende, geöffnet. Hier stehen verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten, Fidget Toys, Lärmschutz-Kopfhörer und andere sensorische Materialien zur Verfügung.
Toiletten
Die Toiletten befinden sich auf dem Hof der JVA, rechts vom Eingang. Es gibt eine barrierefreie Toilette.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Wir bieten bei ausgewählten Veranstaltungen Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeit an. Im Vorverkauf können diese Sitzplätze als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden.
Bei allen Veranstaltungen, die im Kleinen Haus (Reality Show, THE BONES, FAMILY TRIANGLE) sowie im Aquarium (The Dirty Work, Brown Madonna, MI MADRE Y EL DINERO) des Staatstheater Braunschweig stattfinden, gibt es Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeit sowie bei Hornfuckers und Nigamon/Tunai im Großen Haus.
Hinweis: bei Hornfuckers sind die Sitzsackplätze nicht stufenfrei zugänglich!
Bei den Veranstaltungen in der JVA, die im Haus 3 stattfinden (THE LONG SHORT HISTORY OF PEACE, Sweet Spot (site specific) und das Konzert: Testimonies from X to D) gibt es Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeit. Aus technischen Gründen ist es leider nicht möglich dieses Online zu buchen. Für einen Sitzsackplatz wenden sie sich bitte per Mail an Banu Çiçek Saygın: saygin@theaterformen.de
Im Festivalzentrum in der JVA Rennelberg stellen wir Sitzsäcke und Liegestühle als alternative Sitzmöglichkeit zur Verfügung.
Relaxed Performance
Eine Relaxed Performance richtet sich an ein Publikum, das von einer entspannteren Theater- und Veranstaltungsatmosphäre profitiert. Sie will Zuschauer*innen willkommen heißen, die oft in Aufführungsräumen ausgeschlossen werden. Dazu gehören zum Beispiel Autist*innen, Menschen mit Tourette, mit Lernschwierigkeiten oder chronischen Schmerzen. Es geht darum, die konventionelle Theateretikette, die Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen an vielen Stellen ausschließt, so anzupassen, dass diese in einer entspannteren Atmosphäre eine Aufführung erleben können.
Für Vorstellungen, die als Relaxed Performance stattfinden, gelten im Rahmen vom Festival Theaterformen folgende Aspekte:
- vor Beginn der Vorstellung wird die Relaxed Performance angekündigt
- Geräusche und Bewegungen aus dem Publikum sind während der Vorstellung ausdrücklich willkommen
- dem Publikum ist es erlaubt, jederzeit den Saal zu verlassen und zurückzukehren
- es werden alternative Sitzmöglichkeiten in Form von Sitzsäcken angeboten
- das Publikum wird vorab auf unserer Website über Inhalte, sensorische Reize und mögliche Anforderungen informiert, die während der Vorstellungen an das Publikum gerichtet werden.
In den Spielstätten steht außerdem ein Rückzugsort zur Verfügung. Dieser öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und bleibt bis eine Stunde nach der Vorstellung für das Publikum geöffnet. Hier stehen verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten, Fidget Toys und andere sensorische Materialien zur Verfügung.
Relaxed Performances
Alle Veranstaltungen die im Kleinen Haus (Reality Show, THE BONES, FAMILY TRIANGLE) sowie im Aquarium (The Dirty Work, Brown Madonna, MI MADRE Y EL DINERO) des Staatstheater Braunschweig stattfinden, werden als Relaxed Performance gezeigt.
Early Boarding
Early Boarding bezeichnet den früheren Einlass in den Zuschauer*innensaal. Das Angebot ist für alle, insbesondere Besucher*innen mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen, die sich ein entspannteres Ankommen im Saal wünschen und in Ruhe einen Sitzplatz nach ihren Bedürfnissen aufsuchen möchten.
Das Early Boarding findet 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt. Der Treffpunkt wird in Kürze bekannt gegeben.
Veranstaltungen mit Early Boarding
Alle Veranstaltungen, die im Kleinen Haus (Reality Show, THE BONES, FAMILY TRIANGLE) und im Aquarium (The Dirty Work, Brown Madonna, MI MADRE Y EL DINERO) des Staatstheater Braunschweig gezeigt werden, finden mit Early Boarding statt, sowie Hornfuckers im Großen Haus.
Audiodeskription
Audiodeskriptionen sollen blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu den visuellen Elementen eines Stückes ermöglichen. In der Audiodeskription werden während der Vorstellung die Vorgänge auf der Bühne beschrieben. Die Audiodeskription kann über Kopfhörer angehört werden, die Sie kostenlos beim Einlasspersonal erhalten.
Vor der Vorstellung kann es darüber hinaus eine Tastführung geben. Bei einer Tastführung können blinde und sehbehinderte Menschen den Bühnenraum durch Berührungen wahrnehmen. Die Objekte im Raum werden zunächst detailliert und präzise beschrieben. Danach können die Teilnehmer*innen sie nacheinander ertasten.
Wir bitten um Anmeldung für die Audiodeskription und Tastführung. Die Anmeldung erfolgt nach dem Ticketkauf per Mail oder telefonisch über:
P Emmrich – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 176 587 685 11 (auch erreichbar per WhatsApp / Telegram / Signal)
Mail barrierefreiheit@theaterformen.de
Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet.
Veranstaltungen mit Audiodeskription und Tastführung in Deutscher Lautsprache
Hornfuckers
Diana Niepce
Do 18.06. 20:30 – 21:40 Uhr
Fr 19.06. 18:30 – 19:40 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Die Tastführung findet eine Stunde vor der jeweiligen Vorstellung statt und dauert ca. 30 Minuten. Treffpunkt für die Tastführung ist bei Hornfuckers die linke Garderobe im Erdgeschoss im Großes Haus.
Die Tastführung findet zusammen mit der Barrierefreiheitstour statt. Das bedeutet sie ist auch geöffnet für Menschen, die darüber hinaus Bedarf haben, sich schon vor der Vorstellung mit dem Saal und dem Stück vertraut zu machen.
Audioflyer - Hornfuckers
Veranstaltungen mit integrierter Audiodeskription in Englischer Lautsprache und Tastführung
The Dirty Work
Jo Bannon
Sa 20.06. 18:30 – 19:40 Uhr
So 21.06. 15:00 – 16:10 Uhr
So 21.06. 20:00 – 21:10 Uhr
Staatstheater Kleines Haus, Aquarium
Die Tastführung findet eine Stunde vor der jeweiligen Vorstellung statt und dauert ca. 20 Minuten. Treffpunkt für die Tastführung bei The Dirty Work ist die VIP-Section im 1. Obergeschoss im Kleinen Haus.
Die VIP-Section öffnet 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn für VIPs (visually impaired persons) und Menschen mit weiteren Barrierefreiheitsbedarfen. Hier gibt es Informationen zum Stück, die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einen Drink. Das Bodenleitsystem im Kleinen Haus führt über die Treppe direkt dorthin.
Die Tastführung findet zusammen mit der Barrierefreiheitstour statt. Das bedeutet sie ist auch geöffnet für Menschen, die darüber hinaus Bedarf haben, sich schon vor der Vorstellung mit dem Saal und dem Stück vertraut zu machen.
Audioflyer - The Dirty Work (auf Englisch)
Barrierefreiheitstour
Die Barrierefreiheitstour richtet sich insbesondere an Menschen mit sichtbaren und nicht sichtbaren Behinderungen. Sie dient dazu, sich besser auf die Performance einstellen zu können, einen unmittelbaren sensorischen Zugang zur Inszenierung zu bekommen und Barrieren abzubauen. Während der Tour erhalten Teilnehmende früheren Zugang zum Saal. Hier können sie sich mit dem Raum vertraut machen, Elemente des Bühnenbilds oder der Kostüme abtasten und erhalten Informationen über sensorische Reize und Content Notes der Performance.
Die Barrierefreiheitstour findet zusammen mit der Tastführung eine Stunde vor der jeweiligen Vorstellung statt.
Treffpunkt für die Barrierefreiheitstour:
Bei Hornfuckers ist der Treffpunkt die linke Garderobe im Erdgeschoss im Großes Haus.
Bei The Dirty Work ist der Treffpunkt die VIP-Section im 1. Obergeschoss im Kleinen Haus.
Veranstaltungen mit Barrierefreiheitstour
Hornfuckers
Diana Niepce
Do 18.06. 20:30 – 21:40 Uhr
Fr 19.06. 18:30 – 19:40 Uhr
Staatstheater Großes Haus
The Dirty Work
Jo Bannon
Sa 20.06. 18:30 – 19:40 Uhr
So 21.06. 15:00 – 16:10 Uhr
So 21.06. 20:00 – 21:10 Uhr
Staatstheater Kleines Haus, Aquarium
Leichte Sprache
Informationen zum Festival in Leichter Sprache gibt es hier.
Leichte Sprache ist eine sehr leicht verständliche Sprache und wird vor allem für Menschen mit Lernschwierigkeiten verwendet. Aber auch andere Personen profitieren von Leichter Sprache. Zum Beispiel die, die gerade Deutsch lernen. Durch Leichte Sprache werden komplexe Inhalte verständlich und zugänglich gemacht. Das Ziel ist es, allen Besucher*innen ein gleichberechtigtes kulturelles Erlebnis zu ermöglichen und sicherzustellen, dass alle die Handlung und die Botschaft des Stücks verstehen können.
Wir bieten für ausgewählte Veranstaltungen eine Verdolmetschung in Leichte Sprache an. Dabei wird der Text, der auf der Bühne gesprochen wird, live in Leichte Sprache übersetzt und kann über Kopfhörer gehört werden. Zusätzlich kann es vor der Vorstellung einen Einführung in Leichter Sprache geben. Für die Verdolmetschung arbeiten wir mit professionellen Dolmetscher*innen für Leichte Sprache zusammen.
Die Einführung findet 30 Minuten vor der Vorstellung statt. Der Treffpunkt wird in Kürze bekannt gegeben.
Vorstellung mit Einführung in Leichte Sprache
Hornfuckers
Diana Niepce
Do 18.06. 20:30 – 21:40 Uhr
Fr 19.06. 18:30 – 19:40 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Vorstellung mit Einführung und Verdolmetschung in Leichte Sprache
FAMILY TRIANGLE
Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Fr 26.06. 19:00 – 20:15 Uhr
Sa 27.06. 20:30 – 21:45 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
Yongoyély
Circus Baobab
Sa 27.06. 18:30 – 19:45 Uhr
So 28.06. 17:00 – 18:15 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Anmeldung:
Bei FAMILY TRIANGLE bitten um Anmeldung für die Verdolmetschung in Leichte Sprache. Die Anmeldung erfolgt nach dem Ticketkauf per Mail oder telefonisch über:
P Emmrich – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 176 587 685 11 (auch erreichbar per WhatsApp / Telegram / Signal)
Mail barrierefreiheit@theaterformen.de
Hornfuckers in Leichter Sprache
Hornfuckers von Diana Niepce
Worum geht es in dem Stück?
Kann Chaos Widerstand sein?
Hornfuckers spielt in einer Welt nach einer großen Katastrophe.
Eine Welt voller Grausamkeit und Gewalt.
Alle kämpfen ums Überleben.
Diana Niepce verändert ihren Körper.
Was für einen Körper braucht sie in dieser neuen Welt?
Sie benutzt auf der Bühne Bewegungen aus Tanz und Luft·akrobatik.
Luft·akrobatik sind Kunst·stücke in der Luft.
Auf der Bühne sind Ordnung und Chaos im Gleich·gewicht.
Auch Regeln und Macht geraten aus dem Gleich·gewicht.
Körper gehen über ihre Grenzen.
Diana Niepce erforscht die Frage:
Was sind wir selbst?
Und was in unserem Leben bestimmen andere?
Wer ist Diana Niepce?
Diana Niepce ist Tänzerin.
Sie macht Tanzstücke.
Und sie schreibt Bücher und andere Texte.
Sie hat in Finnland und Portugal studiert.
Diana Niepce arbeitet mit Künstler*innen aus vielen verschiedenen Ländern zusammen.
Sie hat verschiedene Konferenzen und Veranstaltungen organisiert.
Wann wird das Stück gezeigt?
Donnerstag 18.06 um 20:30 Uhr
Freitag 19.06. um 18:30 Uhr
Staats·theater Großes Haus
Eintritt: 28 Euro, ermäßigt 14 Euro
Dauer: 1 Stunde
Sprache: Ohne Sprache
Barriere·freiheit: Early Boarding, Audio·deskription mit Tast·führung und Barriere·freiheits·tour, Einführung in Leichter Sprache
Early Boarding ist Englisch.
So spricht man es aus: Örlie Bording.
Es bedeutet:
Man kann früher kommen.
Bevor alle anderen kommen.
So kann man sich entspannt seinen Platz suchen.
In Ruhe und ohne Gedränge.
Audio·deskription bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde und seh·behinderte Menschen:
Was passiert gerade auf der Bühne?
Eine Tast·führung ist ein Angebot für blinde und seh·behinderte Menschen.
Sie lernen dabei die Bühne und die Kostüme kennen.
Sie können viele Dinge anfassen.
Bei der Einführung in Leichter Sprache wird vor dem Stück erzählt:
Worum geht es in dem Stück?
Zum Beispiel:
Wer sind die Personen auf der Bühne?
Oder:
In welcher Zeit spielt das Stück?
FAMILY TRIANGLE in Leichter Sprache
FAMILY TRIANGLE von Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Worum geht es in dem Stück?
FAMILY TRIANGLE ist Englisch.
So spricht man es aus: Fämili Trei·ängl.
Übersetzt bedeutet es etwa: Dreiecks·beziehung in einer Familie.
Das Stück ist ein Dokumentar·theater·stück.
Das bedeutet:
Die Geschichte des Stücks ist nicht ausgedacht.
Sie ist wirklich so passiert.
Chien-Han und Ray sind ein lesbisch.
Das bedeutet:
Sie sind Frauen.
Und sie verlieben sich auch in Frauen.
Die beiden Frauen sind ein Paar.
Und sie wünschen sich ein Kind.
Chien-Han schlägt vor:
Sie könnten das Sperma ihres Bruders benutzen.
Zusammen mit einer Ei·zelle ihrer Partnerin.
Liebe kann viele verschiedene Formen annehmen.
Und so entstehen auch neue Formen von Familie.
Das Theater·stück untersucht persönliche Entscheidungen.
Vielleicht treffe ich andere Entscheidungen als viele Menschen um mich herum.
Was passiert dann?
Was macht das mit mir?
Welche Vorstellungen habe ich von Familie?
Von Verwandtschaft?
Von Liebe?
Wer sind Hung Chien-Han, Ray Tseng und Hung Wei-Yao?
Hung Chien-Han ist Theater·künstlerin.
Und sie macht Performances.
Also Aktions·kunst.
Zum Beispiel Lesungen oder Live-Ausstellungen.
Mit ihrer Kunst erzählt sie Geschichten.
Sie ist eine der Leiterinnen der Künstler*innen·gruppe Co-coism.
Im Moment unterrichtet sie Theater an einer Uni in Taiwan.
Hung Wei-Yao ist Schauspieler.
Er hat eine eigene Theater·gruppe.
Er führt Regie.
Und er schreibt Bücher und Texte.
Er beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von Theater.
Dabei schafft er ganz eigene Bilder.
Warm, chaotisch und manchmal seltsam.
Ray Tseng untersucht Licht, Raum und Zeit.
Sie hat bei Kunst·festivals in verschiedenen Ländern mit·gearbeitet.
Sie hat dort das Licht gemacht.
2025 hat sie das Stcük FAMILY TRIANGLE gemacht.
Und sie spielt auch selbst darin mit.
In ihrer Kunst erzählt sie Geschichten auf unterschiedliche Arten:
Mit Bildern.
Mit Tönen.
Sie setzt alles neu zusammen.
Wann wird das Stück gezeigt?
Freitag 26.06. um 19 Uhr
Samstag 27.06. um 20:30 Uhr
Staats·theater Kleines Haus
Eintritt: 19 Euro, ermäßigt 10 Euro
Dauer: 1 Stunde 15min
Sprache: Die Sprache im Stück ist Chinesisch.
Man kann die Texte auf Deutsch und Englisch mit·lesen.
Barriere·freiheit: Relaxed Performance, Early Boarding, Einführung und Verdolmetschung in Leichte Sprache
Relaxed Performance ist Englisch.
So spricht man es aus: Rie·läxd Pör·for·mens.
Übersetzt heißt es: Entspannte Aufführung.
Early Boarding ist Englisch.
So spricht man es aus: Örlie Bording.
Es bedeutet:
Man kann früher kommen.
Bevor alle anderen kommen.
So kann man sich entspannt seinen Platz suchen.
In Ruhe und ohne Gedränge.
Bei der Einführung in Leichter Sprache wird vor dem Stück erzählt:
Worum geht es in dem Stück?
Zum Beispiel:
Wer sind die Personen auf der Bühne?
Oder:
In welcher Zeit spielt das Stück?
Für eine Verdolmetschung in Leichte Sprache bekommt ihr Kopf·hörer.
Alles was auf der Bühne gesagt wird, wird übersetzt.
So könnt ihr die Theater·texte in Leichter Sprache hören.
Yongoyély in Leichter Sprache
Yongoyély von Circus Baobab
Worum geht es in dem Stück?
Akrobatik kennt man aus dem Zirkus.
Es sind besondere Kunst·stücke.
Zum Beispiel eine menschliche Pyramide.
Circus Baobab nutzt diese Kunst·stücke für etwas Anderes:
Durch ihre Kunst machen sie das Leben von Frauen in Guinea zum Thema.
Dort gibt es klare Rollenbilder.
Strenge Vorstellungen von den Aufgaben einer Frau.
Viele Frauen erleben Genital·verstümmelung.
Das bedeutet:
An der Vulva von Mädchen und Frauen werden Haut oder andere Körper·teile entfernt.
Gegen den Willen der Mächen und Frauen.
Und oft ohne Betäubung.
In dem Stück geht es aber auch um Stärke.
Um die Selbst·ermächtigung von Frauen.
Um ihren Widerstand.
In Yongoyély werden Alltags·gegenstände Teil der Akrobatik.
Die Künstler*innen geben sich gegen·seitig Halt.
Sie vertrauen sich und der Gemeinschaft.
Circus Baobab ist eine Zirkus·gruppe.
Sie verbinden Kunst aus West·afrika mit Zirkus·kunst.
Auf der Bühne kann man Akrobatik, Tanz und Trommel·musik erleben.
Der afrikanische Zirkus verbindet moderne Unterhaltung und Tänze.
Hebefiguren.
Pyramiden aus Menschen.
Masken·tänze oder heilige Trommel·tänze.
Wir leben in einer Zeit mit großen Veränderungen.
Circus Baobab beschäftigt sich mit Geschichte und Kultur in West·afrika.
Aber auch mit neuen Formen von Bewegung und Poesie.
Poesie ist eine besondere Art zu schreiben oder zu sprechen.
Zum Beispiel in Gedichten, Liedern und Geschichten.
Wer ist Circus Baobab?
Circus Baobab ist eine Zirkus·gruppe aus Guinea-Conakry.
Guinea-Conakry ist in West·afrika an der Atlantik·küste.
Sie verbinden Kunst aus West·afrika mit Zirkus·kunst.
Zum Beispiel Akrobatik, Tanz und Trommel·musik.
Die Gruppe wurde 1998 gegründet.
Der französische Filme·macher Laurent Chevallier hatte die Idee dazu.
Die Arbeiten von Circus Baobab zeigen energie·geladen Gruppen·akrobatik.
Also Kunst·stücke mit Körpern wie zum Beispiel menschliche Pyramiden.
Ihre Kunst ist voller Rhythmus.
Seit 2021 wird die Gruppe unter der Leitung von Kerfalla Camara weiter·entwickelt.
Sie zeigen ihre Kunst in vielen verschiedenen Ländern.
Und sie machen sich stark für die Ausbildung und Förderung junger Menschen in Guinea.
Wann wird das Stück gezeigt?
Sa 27.06. 18:30 Uhr
So 28.06. 17 Uhr
Staats·theater Großes Haus
Eintritt: 28 Euro, ermäßigt 14 Euro
Dauer: 1h 15min
Sprache: In dem Stück wird Französisch-Guineisch gesprochen.
Man kann in deutscher und englischer Sprache mit·lesen.
Barriere·freiheit: Einführung und Verdolmetschung in Leichte Sprache
Bei der Einführung in Leichter Sprache wird vor dem Stück erzählt:
Worum geht es in dem Stück?
Zum Beispiel:
Wer sind die Personen auf der Bühne?
Oder:
In welcher Zeit spielt das Stück?
Für eine Verdolmetschung in Leichte Sprache bekommt ihr Kopf·hörer.
Alles was auf der Bühne gesagt wird, wird übersetzt.
So könnt ihr die Theater·texte in Leichter Sprache hören.
Übertitel
Für die meisten unserer internationalen Gastspiele bieten wir Übertitel an. Das heißt, alle im Stück verwendeten Sprachen werden parallel in Schriftform zum Mitlesen projiziert.
Allgemein wird auf Deutsch übertitelt. Ist das Gastspiel in einer anderen Sprache als Englisch, wird es zusätzlich auch auf Englisch übertitelt.
Veranstaltungen mit deutscher Übertitelung
Reality Show
MEXA
Fr 19.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Sa 20.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
The Dirty Work
Jo Bannon
Sa 20.06. 18:30 – 19:40 Uhr
So 21.06. 15:00 – 16:10 Uhr
So 21.06. 20:00 – 21:10 Uhr
Staatstheater Kleines Haus, Aquarium
THE BONES
Manuela Infante
Di 23.06. 19:00 – 20:30 Uhr
Mi 24.06. 20:30 – 22:00 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
FAMILY TRIANGLE
Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Fr 26.06. 19:00 – 20:15 Uhr
Sa 27.06. 20:30 – 21:45 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
MI MADRE Y EL DINERO
Anacarsis Ramos / Pornotráfico
Fr 26.06. 20:30 – 22:00 Uhr
Sa 27.06. 19:00 – 20:30 Uhr
Staatstheater Kleines Haus, Aquarium
Yongoyély
Circus Baobab
Sa 27.06. 18:30 – 19:45 Uhr
So 28.06. 17:00 – 18:15 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Veranstaltungen mit englischer Übertitelung
Reality Show
MEXA
Fr 19.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Sa 20.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
THE BONES
Manuela Infante
Di 23.06. 19:00 – 20:30 Uhr
Mi 24.06. 20:30 – 22:00 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
FAMILY TRIANGLE
Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Fr 26.06. 19:00 – 20:15 Uhr
Sa 27.06. 20:30 – 21:45 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
MI MADRE Y EL DINERO
Anacarsis Ramos / Pornotráfico
Fr 26.06. 20:30 – 22:00 Uhr
Sa 27.06. 19:00 – 20:30 Uhr
Staatstheater Kleines Haus, Aquarium
Yongoyély
Circus Baobab
Sa 27.06. 18:30 – 19:45 Uhr
So 28.06. 17:00 – 18:15 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Sensorische Reize und Content Notes
Auf dieser Seite informieren wir vorab über mögliche Anforderungen, die während der Vorstellungen an das Publikum gerichtet werden. Außerdem weisen wir auf verschiedene sensorische Reize und belastende Inhalte hin, die potenziell triggernd sein können. Da einige Produktionen noch im Entstehungsprozess sind, wird diese Seite fortlaufend aktualisiert und bei Bedarf ergänzt. Eine transparente Kommunikation hierüber erlaubt potenziellen Besucher*innen, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob eine Vorstellung für sie barrierearm ist.
Da es aber eine sehr große Bandbreite an potenziellen Triggern gibt und es nicht immer möglich ist, alle mitzudenken und einzubeziehen, möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich über spezifische Trigger bei uns im Vorfeld zu erkundigen. Wir ermutigen Sie dazu, sich bei uns zu melden und zu erfragen, ob bestimmte belastende Inhalte in einer unserer Aufführungen thematisiert, gezeigt oder ausgeführt werden. Dazu reicht zum Beispiel eine kurze Mail, die keiner besonderen Formulierung bedarf und auch gerne nur aus einer Frage bestehen darf.
Bei Fragen zum Thema Sensorische Reize und Content Notes melden Sie sich gerne hier:
P Emmrich – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 176 587 685 11 (auch erreichbar per WhatsApp / Telegram / Signal)
Mail barrierefreiheit@theaterformen.de
Bei Bedarf liegt an allen Kassen in den Spielstätten Gehörschutz bereit.
Die Informationen zu Sensorischen Reizen und Content Notes werden laufend aktualisiert.
Hornfuckers - Diana Niepce
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Während des gesamten Stücks ist eine Soundatmosphäre zu hören, die sich ständig verändert, teilweise beschleunigend, bedrohlich, anschwellend:
- Lautes Brummen, Vibration
- Rhythmisches, metallisches Surren und Klopfen,
- Hohe, schrillle, fiepende Töne, maschinell
- Wummernder Rhythmus
- Maschinelles Rattern
- Rufe, Schreie
- Metallketten
Optische Reize
- Gleichmäßige Beleuchtung und langsame Lichtwechsel
- Beleuchtung strahlt zwei Mal frontal in Richtung Publikum
- Dunkelheit
Content Notes
- Nebel
- Nackte Oberkörper
- Schwebende, verrenkte Körper
- Zuckende Körper
- Klettern in großer Höhe, Rutschen und fallen aus großer Höhe
- Akrobatik
Brown Madonna - Ea Torrado
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Über weite Teile des Stücks laute Musik
- Schnell wechselnde Audioeinspieler: Musik, Stimmen, Rauschen
- Eingespielt: Schreie, knallende Geräusche
- Gesang
- Raschelnde Plane
- Rufen
Optische Reize
- Schnelle Lichtwechsel
- Teilweise sehr dunkle Szenen mit nur einzelnen Lichtern
- Dämmrige Beleuchtung
- Kreisendes, bunt blinkendes Licht, wirbelnde Lichtpunkte im sonst dunklen Raum
- Kreisende Lichtpunkte einer Discokugel
- Wandernde Scheinwerfer strahlen direkt ins Publikum
Interaktion mit dem Publikum
- Gegenstände werden an einzelne Besucher*innen verteilt
- Performer*in bewegt sich kurz ins Publikum hinein
- Performer*in animiert das gesamte Publikum zum Mitsingen
Content Notes
- Konfetti
- Nebel
- Nacktheit
- Gegenstände werden über die ersten Reihen des Publikums gehalten
- Andeutung einer Geburt
- Schreien und Knallgeräusche
Nigamon/Tunai - Émilie Monnet & Waira Nina
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Sanfte Geräuschatmosphäre während großen Teilen des Stücks
- Sanfte Flötenmusik
- Wassergeräusche: schütten, plätschern, tropfen, blubbern
- Rhtymisch hämmernde Geräusche
- Arhythmische Kalimba-Klänge durch Wassertropfen
- Schwingende, lang anhaltende Töne
- Lauter Gesang, pfeifen, rufen
- Eingespielt: Entfernte Stimmen und piepende Töne, anschwellend; Lärm, Schreien, Stöhnen, anschwellend (dazu blitzendes Licht); laute Stimmen, Hundebellen
- Plötzliches Knallen im Dunkeln
- Rhythmisches Trommeln (auch im Dunkeln)
Optische Reize
- Dämmrige Beleuchtung im ganzen Saal
- Kurze Momente in totaler Dunkelheit
- Aufflackernde Lichter im Dunkeln, stroboskopartig
- Wandernde bunte Scheinwerfer, tanzende Lichtpunkte
- Videoprojektion, flackernde Muster
Interaktion mit dem Publikum
- Performer*innen bewegen sich durch das Publikum
- Performer*innen kreisen Gegenstände über den Köpfen einzelner Zuschauer*innen
Content Notes
- Nebel
- Performer*innen bewegen sich rufend durch den dunklen Saal
- Thematisierung von Landzerstörung
FAMILY TRIANGLE - Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Schnelle elektronische Musik
- Leise Gitarrenmusik
- Sirenen
- Lautes Rufen
- Trillerpfeife
- Rauschen und Quietschen wie von einem gespulten Tonband
Optisch Reize
- Videoprojektion: bewegte Bilder, einmal schnell aufblitzende Bilder, wackelnde Handkamera-Aufnahmen, Live-Kamera
- Dämmrige Beleuchtung auf der Bühne
- Kreisendes und blinkendes buntes Licht
- Schnell wanderndes, aufblitzendes und flirrendes Licht im dunklen Raum
- wiederholt kurze Momente in totaler Dunkelheit
Interaktion mit dem Publikum
- zu Beginn Bitte an alle, sich hinzustellen
- offene Fragerunde mit dem Publikum
Content Notes
- Maskierte Menschen
- Nacktheit
- Queerfeindlichkeit, Homofeindlichkeit
Thematisierung von:
- Krebs
- Tod (eines Elternteils)
- Einschränkung körperlicher Selbstbestimmung
Videoaufnahmen von:
- Krankenhaus, Blut abnehmen, Ultraschall
- einer schnellen Autofahrt im Dunkeln
- Nahaufnahme vom bekleideten Schritt eine*r Performer*in
MI MADRE Y EL DINERO - Anacarsis Ramos / Pornotráfico
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Regengeräusche, Gewitter, Donner
- Musik im Einlass
- Musik und Stimme als Audioeinspieler
- Laute Geräusche eines Pürierstabs
- Besteck, das über Porzellan schabt
- Schmatzende Geräusche
Optische Reize
- Weitestgehend gleichmäßige Beleuchtung der Bühne
- Einzelne dunklere Szenen mit Videoprojektion und einem Scheinwerfer
- Videoprojektion
- Kreisende bunte Lichtpunkte, die die Farbe wechseln
Geruch/Geschmack
- Ggf. Fleisch- und Essiggeruch
Interaktion mit dem Publikum
- Verkauf von rohen Würsten an einzelne Zuschauer*innen
Content Notes
- Rohes Fleisch
Thematisierung von:
- Aufwachsen und Leben in Armut
- Arbeiten als Kind
- Suizidalen Gedanken
- Kolonialismus, Ausbeutung
Beschreibung von:
- Gewaltvoller Tötung eines Haustiers
- Körperlicher Gewalt gegen Kinder
- Medizinischen Eingriffen, Koma, Krebs
Yongoyély - Circus Baobab
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Laute Geräusche eines vorbeifahrenden Zuges
- Straßenlärm
- Schnelle, laute Musik mit viel Bass und metallischen Sounds
- Bedrohliche, surrende Musik
- Lautes Singen, Chor
- Lautes Stampfen auf den Boden
- Quietschende Schuhe
- Knallende Peitsche
Optische Reize
- Weitestgehend buntes dämmriges Licht, manchmal einzelne Spots dazu
- Blinkende, wandernde Scheinwerfer
- Zwei Mal totale Dunkelheit
Content Notes
- Nebel
- Akrobatik: Klettern und Balancieren in der Höhe, Sprünge
- Menschen fallen, teilweise aus großer Höhe
- Balancieren und Werfen von Betonklötzen
- Kreisende und knallende Peitsche (auch in Richtung von Personen und Publikum)
- Brennende Peitsche
- Skelettkostüm (Ganzkörper, maskiert)
- Reglos liegende Körper, Menschen steigen darauf
- Mehrere Männer bewegen den reglosen Körper einer Frau
- Lauter Streit
UNTIL WE ARE ALL FREE - Ein performativer Parcours durch das Gefängnis
Das Publikum läuft in 4er Gruppen unbegleitet auf einem vorgegebenen Weg durch die JVA Rennelberg. Die Performances finden in Gefängniszellen, einer ehemaligen Kirche und draußen statt. Während der Performances kann es dazu kommen, dass Zellentüren geöffnet und geschlossen werden. Diese werden aber nie abgeschlossen, es ist also jederzeit möglich den Raum zu verlassen.
In den Gefängniszellen waren Frauen inhaftiert. Zum Teil wurden diese Frauen später in Wolfenbüttel hingerichtet und verbrachten ihre letzten Tage vorher in der JVA Rennelberg.
In den Performances werden auf verschiedene Art und Weise Gewalterfahrungen im Zusammenhang mit Gefängnissen thematisiert. Genauere Hinweise werden hier kurz vor dem Festival veröffentlicht.
Emergency Routine - Public Movement
Sensorische Reize
Interaktion mit dem Publikum
- Performer*innen interagieren körperlich mit dem Publikum: Durchführen von Evakuierungsgriffen, Berührungen, Schieben, Tragen von einzelnen Zuschauer*innen oder Zuschauer*innengruppen
- Performer*innen bewegen sich durch das Publikum
- Ansprache einzelner Zuschauer*innen
Content Notes
- Darstellung von Evakuierungen
- Darstellung von körperlicher Gewalt
- Performer*innen springen, ziehen und werfen sich, teilweise gewaltvoll
- Militarisierendes Auftreten
- Feuer
THE LONG SHORT HISTORY OF PEACE - Nicoleta Esinencu / teatru-spălătorie
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Laute Musik
- Tropfendes Wasser
Content Notes
- Infusionsbeutel als Bühnenelement
- Zynische/ironische Relativierung von Kriegshandlungen
- Thematisierung von: Krieg und Imperialismus, Rassismus
- Beschreibung von Kriegshandlungen: Bomben, Genozid, Ersticken, Waffentransporten, Tod durch Stromschlag, Ausbeutung
- Erwähnung von Menschenhandel und Sex Trafficking
We Should All Be Dreaming - Sonya Lindfors & Maryan Abdulkarim
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Laute Musik
- Starker Bass
- Laute Sounds und Sprache gleichzeitig
Optische Reize
- Stroboskop
- Dunkelheit
Geschmack/Geruch
- Dem Publikum wird ein veganes 3-Gänge Menü serviert
Haptisch
- Zuschauer*innen berühren Besteck und Papierkarten (freiwillig)
Interaktion mit dem Publikum
- Einzelne Zuschauer*innen werden direkt angesprochen
- Performer*innen bewegen sich durch das Publikum
- Zuschauer*innen werden zu Gesprächen miteinander aufgefordert
Content Notes
- Thematisierung von strukturellem Rassismus
- Nebel
Sweet Spot (site-specific) - Harald Beharie
Sensorische Reize
Akustische Reize
- Geigenmusik
Interaktion mit dem Publikum
- Performer*innen bewegen sich durchs Publikum
Content Notes
- Nackte Körper
- Performer*innen spucken eine Stärkeflüssigkeit
Kulturschlüssel Braunschweig
Als Kulturspender*innen nehmen wir seit 2023 Teil am Projekt "Kulturschlüssel Braunschweig”. Der Kulturschlüssel vermittelt für Menschen, die aufgrund einer Behinderung nicht alleine an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können oder möchten, ehrenamtlich engagierte Personen, die sie vor, während und nach der gewünschten Veranstaltung begleiten.
Zu diesem Zwecke stellen wir ein Kontingent an Karten zur Verfügung (pro Veranstaltung eine ermäßigte Karte und eine Freikarte für die Begleitperson).
Die Anmeldung erfolgt per Email an Felix Laus, Projektleitung Kulturschlüssel Braunschweig: f.laus@kulturschluessel-bs.de
Das Angebot gilt für folgende Vorstellungen:
Hornfuckers
Diana Niepce
Do 18.06. 20:30 – 21:40 Uhr
Fr 19.06. 18:30 – 19:40 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Reality Show
MEXA
Fr 19.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Sa 20.06. 20:30 – 22:30 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
THE BONES
Manuela Infante
Di 23.06. 19:00 – 20:30 Uhr
Mi 24.06. 20:30 – 22:00 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
Nigamon/Tunai
Émilie Monnet & Waira Nina
Mi 24.06. 18:30 – 20:10 Uhr
Do 25.06. 18:30 – 20:10 Uhr
Staatstheater Großes Haus
FAMILY TRIANGLE
Hung Chien-Han, Ray Tseng & Hung Wei-Yao
Fr 26.06. 19:00 – 20:15 Uhr
Sa 27.06. 20:30 – 21:45 Uhr
Staatstheater Kleines Haus
Yongoyély
Circus Baobab
Sa 27.06. 18:30 – 19:45 Uhr
So 28.06. 17:00 – 18:15 Uhr
Staatstheater Großes Haus
Emergency Routine
Public Movement
Fr 19.06. 21:00 – 22:00 Uhr
Sa 20.06. 21:00 – 22:00 Uhr
JVA Rennelberg Open Air
THE LONG SHORT HISTORY OF PEACE
Nicoleta Esinencu / teatru-spălătorie
Sa 20.06. 19:00 – 19:45 Uhr
So 21.06. 19:00 – 19:45 Uhr
JVA Rennelberg
ACCIÓN/NEBULOSA
LASTESIS
Do 25.06. 21:00 – 21:40 Uhr
Fr 26.06. 21:00 – 21:40 Uhr
JVA Rennelberg Open Air
Sweet Spot (site-specific)
Harald Beharie
Sa 27.06. 20:00 – 20:45 Uhr
So 28.06. 20:00 – 20:45 Uhr
JVA Rennelberg