Barrierefreiheit

Allgemein

Neue barrierefreie Angebote

Ab diesem Jahr will das Festival Theaterformen barrierefreier werden - ein Vorhaben, das eigentlich gar nicht erwähnenswert sein sollte, sondern selbstverständlich. Da es sich aber um neue Angebote handelt, wollen wir unsere Pläne kurz vorstellen. Seit September 2020 begleiten uns die behinderten Expert*innen Noa Winter und Sophia Neises auf diesem Weg. Diese Prozessbegleitung findet in Kooperation mit dem Schauspiel des Staatstheaters Hannover statt. Winter und Neises haben Sensibilisierungsworkshops zu Ableismuskritik und Barrierefreiheit für unsere Teams, sowie für das Kassen- und Einlasspersonal gegeben und unsere vier Spielstätten Schauspiel, Cumberland, Ballhof Eins und Ballhof Zwei einer umfassenden baulichen Bestandsaufnahme unterzogen. Daraus ist ein Handbuch entstanden, welches nicht nur den Ist-Zustand detailliert dokumentiert, sondern auch kurzfristige und langfristige Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft skizziert, die wir im Rahmen der neu gegründeten AG Barrierefreiheit zusammen mit dem Schauspiel angehen.

Ein erstes Ergebnis dieses Prozesses ist unsere neue barrierefreie Webseite, die jetzt auch ausführliche Informationen zu den Spielstätten, wie zum Beispiel die Maße der Aufzüge und barrierefreien Toiletten, sowie Hinweise zu sensorischen Reizen und Erwartungen an das Publikum bei den einzelnen Stücken enthält. Die Informationen zum Festival und Programm sind auch auf Deutscher Gebärdensprache per Video verfügbar.

Zudem haben wir zwei neue Angebote für Zuschauer*innen mit verschiedenen Behinderungen entwickelt: Es wird zum ersten Mal eine Audiodeskription mit Tastführung geben, um Theater auch für blindes und sehbehindertes Publikum zugänglich zu machen. Dieser Service wird vom Schauspiel Hannover auch in der kommenden Spielzeit weiter angeboten. Und wir bieten in allen Spielstätten Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeiten an, die ebenso wie die Rollstuhlplätze einfach über den Ticketshop des Staatstheaters gebucht werden können.

Wir sind uns bewusst darüber, dass wir im Moment noch keine Angebote für alle Barrierefreiheitsbedarfe anbieten können. Dies ist erst der Anfang eines langfristigen Prozesses, den wir 2022 auch in Braunschweig fortsetzen werden. Wir laden Sie ein, sich mit uns auf diesen Weg zu machen!

Kontakt für Fragen zu Barrierefreiheit

Festnetz: 0511 9999 2500 
E-Mail: barrierefreiheit@theaterformen.de 

Spielstätten

Schauspiel

Anreise mit dem Auto

In unmittelbarer Umgebung des Schauspielhauses gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Parkhaus sind hier abrufbar.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel

Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Schauspiel ca. 500m). Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Schauspielhaus ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Schauspiel ca. 200m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.

Eingangsbereich / Kasse 

Der Haupteingang zum Schauspiel in der Prinzenstraße 9 ist stufenlos zugänglich. Es gibt eine automatische Einzeltür, die sich nach außen öffnet. Der Kassentresen befindet sich auf der rechten Seite. Er ist aufgrund seiner Höhe (107 cm) nicht für alle Menschen barrierefrei zugänglich. Der Zugang zur Garderobenhalle ist auf der linken Seite. Wenn das Schauspiel über den Hof betreten wird, befindet sich der Kassentresen links und die Garderobenhalle rechts.

Garderobenhalle 

In der Garderobenhalle befindet sich zentral der Treppenaufgang. Auf der Rückseite des Treppenaufgangs befindet sich ein Tresen, an dem es Hörverstärkung gibt. Die Anzahl der Geräte ist begrenzt. Über die gesamte Garderobenhalle verteilt befinden sich Spinde, die zur eigenverantwortlichen Nutzung bereitgestellt sind. Der Aufzug (Türbreite: 80 cm; Innenraum: 140 x 100 cm) befindet sich vom Eingang aus auf der linken Seite vorne in der Garderobenhalle. Die Toiletten befinden sich auf der rechten Seite. Es gibt barrierefreie WC Kabinen innerhalb der Toiletten.

Foyer / Bar

Das Foyer befindet sich im ersten Obergeschoss des Schauspiels. Im Foyer gibt es Eingänge zum Zuschauer*innenraum und zum 1. Rang und verschiedene Sitz- und Stehmöglichkeiten. In der Mitte des Raumes befindet sich eine runde und erhöhte Fläche (Höhe: ca. 2 cm), an die eine Bar (Höhe: 116 cm) anschließt.

Relaxed Seating  

Im Rahmen des Festival Theaterformen 2021 wird es Bean Bags als alternative Sitzmöglichkeiten geben. Hierzu wird eine Relaxed Area mit Sitzsäcken in der ersten Reihe eingerichtet. Im Vorverkauf können diese als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden können.

Rollstuhlplätze 

Auf der Zwischenebene „Rollstuhlloge“ gibt es einen Zugang zur Loge auf der rechten Seite im hinteren Parkett (Reihe 17), wo die Rollstuhlplätze sind. Außerdem gibt es in Reihe 17 mehrere Plätze, die stufenlos zugänglich sind (Plätze 18-24).

Zuschauer*innenraum

Es gibt ein Blindenleitsystem im Zuschauer*innenraum, das vom Eingang des Zuschauer*innenraums zu den ersten fünf Reihen führt.

Cumberland

Anreise mit dem Auto

In unmittelbarer Umgebung der Cumberlandschen Bühne gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Parkhaus sind hier abrufbar.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel

Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Schauspiel ca. 500m). Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Schauspielhaus ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Schauspiel ca. 200m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.

Einlass

Der Einlass zur Bühne erfolgt über den Hof über einen Treppenaufgang und ist somit nicht stufenlos zugänglich. Außerdem gibt es an der Seite der Treppe, die zum Cumberland-Foyer führt, auf der linken und rechten Seite Regenabflussrinnen, die für Taststock nutzende Personen irreführend sind.

Für Menschen mit Gehbehinderung und alle, die nicht so viele Treppenstufen steigen können, erfolgt ein alternativer Zugang über den Bühneneingang im Foyer des Schauspiels, da es dort einen Aufzug (Türbreite: 90 cm; Innenraum: 130 x 150 cm) gibt. Während des Festivals Theaterformen 2021 wird hierzu ein stufenfreier Treffpunkt vor den Vorstellungen im Kassenfoyer des Schauspiels eingerichtet.

Foyer

Im Foyer gibt es eine Bar mit Stehtischen und unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten auf der Ebene des Eingangs. Foyer und Bar sind ebenfalls über den Bühneneingang zugänglich, allerdings nicht stufenlos erreichbar.

Toiletten 

Die Toiletten befinden sich im 2. OG. Es gibt keine barrierefreien Toiletten und die Toiletten sind nicht stufenlos zugänglich. Um die barrierefreie Toilette im Schauspiel zu benutzen müssen mindestens 15 Minuten eingeplant werden.

Ballhof Eins

Anreise mit dem Auto

Die Adresse von Ballhof Eins lautet Ballhofplatz 5. Es gibt mehrere barrierefreie Parkplätze in der Burgstraße auf Höhe des Ballhofplatzes. Der Zugang zum Foyer im Ballhof Eins erfolgt stufenlos über den Ballhofplatz. Die Distanz zwischen den Parkplätzen und dem Foyer beträgt ca. 70 m.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel

Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Markthalle/Landtag“ (Distanz zum Ballhof Eins ca. 450m). Sie wird von den Linien 3, 7 und 9 angefahren. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.

Eingangsbereich

Ins Ballhof Eins-Foyer gelangt man über eine doppelflügelige Tür. Im Foyer gibt es mehrere Stehtische, mittig zwei Kassentresen sowie einen Bar-Bereich, in dem Getränke verkauft werden. Dort gibt es weitere Sitzmöglichkeiten. Der Bar-Bereich ist über drei Stufen vom Foyer aus erreichbar.

Zuschauer*innenraum 

Im Ballhof Eins gibt es eine Tribüne. Der Einlass erfolgt in der Regel über eine Tür, die direkt zur Tribüne führt. Die erste Reihe ist stufenlos zugänglich. Es gibt ein Blindenleitsystem, welches vom Eingang des Zuschauer*innenraums zur ersten Reihe und auf die Tribüne führt.

Garderoben / Toiletten

Die Garderoben und Toiletten befinden sich im UG, welches nur über eine Treppe mit vielen Stufen erreichbar ist. 

Barrierefreie Toilette

Das barrierefreie WC befindet sich auf der rechten Seite am Ende des Flurs, wo linksseitig mehrere Zugänge zum Saal sind. Man gelangt über eine nicht automatisierte Tür (Breite: 95 cm) zunächst in einen Vorraum mit Waschbecken. Mit dem Vorraum ist die Kabine durch einen Türbogen (ohne Tür, Breite: 95 cm) verbunden.

Ballhof Zwei

Anreise mit dem Auto

Die Adresse des Ballhof Zwei lautet Knochenhauerstraße 28. Es gibt mehrere barrierefreie Parkplätze in der Burgstraße auf Höhe des Ballhofplatzes. Der Zugang zum Foyer im Ballhof Zwei erfolgt stufenlos über den Ballhofplatz. Die Distanz zwischen den Parkplätzen und dem Foyer beträgt ca. 150 m.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel

Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Markthalle/Landtag“ (Distanz zur Spielstätte ca. 450m). Sie wird von den Linien 3, 7 und 9 angefahren. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.

Foyer / Ballhof Café

Das Ballhof Zwei-Foyer ist in zwei Bereiche geteilt. Einer der beiden Bereiche ist das Ballhof Café. Hier gibt es eine Bar sowie unterschiedliche Sitz- und Stehmöglichkeiten. Im anderen Bereich befinden sich der Kassentresen (Höhe: 75 cm), die Toiletten und der Zugang zur Bühne. Das Ballhof Café ist über eine 80 cm breite Tür ohne Automatik zugänglich. Beide Bereiche sind durch ein Podest mit Stufen voneinander getrennt. Im Ballhof Café gibt es eine Bar, die sich auf einem Podest befindet und nicht stufenlos zu erreichen ist. Hier werden Getränke und Snacks angeboten.

Barrierefreie Toilette

Es gibt eine sowohl Rampe als auch Stufen als Zugang zu den WCs. Entlang der Stufe befindet sich eine Lichtleiste, welche diese visuell markiert. Das barrierefreie WC befindet sich rechts neben den Toiletten im Foyer. Zwischen den Toiletten befinden sich Kleiderhaken auf zwei unterschiedlichen Höhen.

Zuschauer*innenraum 

Es gibt einen Aufzug (Breite: 80 cm; Innenraum: 138 cm x 155 cm), der das Ballhof Zwei-Foyer und den Saal miteinander verbindet. Mit dem Aufzug kommt man in einem Treppenhaus an, das durch eine Tür mit dem Saal verbunden ist. Diese Tür (Breite: 110 cm) hat eine Türklinke, ist nicht automatisch und rastet nicht ein.

Relaxed Seating

Im Rahmen von Theaterformen 2021 wird die erste Reihe als gemischte Relaxed Area mit Sitzsäcken und Rollstuhlplätzen aufgebaut.  Im Vorverkauf können diese als „Sitzsackticket“ bzw. als "Rollstuhlticket" frei gebucht werden.

 

Stadtlabor

Anreise mit dem Auto

Die Raschplatzhochstraße befindet sich direkt hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Es gibt diverse Parkmöglichkeiten rund um den Raschplatz, zum Beispiel das Parkhaus Lister Tor, das Parkhaus am Hauptbahnhof, der Parkplatz Rundestraße (CONTIPARK). In allen genannten Parkhäusern stehen mehrere barrierefreie Parkplätze zur Verfügung. Die Raschplatzhochstraße selbst wird im Festivalzeitraum nicht für Autos befahrbar sein und ist für Fußgänger nur über die Berliner Allee zugänglich. Das Stadtlabor erreichen Sie über den Zuweg Berliner Allee / Ecke Volgersweg. Wir empfehlen, ein wenig Zeit für den Fußweg einzuplanen.

Distanz vom unteren Ende der Brücke (Berliner Allee) bis zum Stadtlabor auf der Raschplatzhochbrücke ca. 300m.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Hauptbahnhof“. Der Hauptbahnhof wird von den Linien 1,2, 3, 7, 8, 9 und 10 angefahren. Außerdem befindet sich hier der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), dieser wird von den Linien 134, 300, 500, 700 und 900 angefahren. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.

Distanz vom Hauptbahnhof/ZOB bis zum Stadtlabor auf der Raschplatzhochbrücke über die Berliner Allee ca. 800m. Das Stadtlabor erreichen Sie über den Zuweg Berliner Allee / Ecke Volgersweg. Wir empfehlen, ein wenig Zeit für den Fußweg einzuplanen.

Shuttle-Service

Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service von der U1 Ebene des Raschplatzes am Hintereingang des Hauptbahnhofs hoch auf die Raschplatzhochstraße. Beide Haltestellen sind mit einem Schild gekennzeichnet und werden durchgehend von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin betreut.

Der Shuttle-Bus richtet sich alle Menschen, für die der Fußweg auf die Hochbrücke eine Barriere darstellt (z.B. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Menschen mit sichtbaren und/oder unsichtbaren Behinderungen), sowie ihre Begleitpersonen. Es besteht keine Nachweispflicht (z.B. durch einen Schwerbehindertenausweis). Im Shuttle-Bus können bis zu 3 Personen im Rollstuhl sitzend sowie 5 Personen in Autositzen sitzend gleichzeitig befördert werden. 

Hygienehinweis: 
Die Fahrer*innen des Shuttle-Busses sowie die Fahrgäste sind verpflichtet, während der Fahrt eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (OP- oder FFP2-Maske). Es wird regelmäßig gelüftet und alle Flächen innerhalb des Fahrzeugs werden regelmäßig desinfiziert. 

Abfahrtszeiten:
08.07: 17.30 Uhr - 23.30 Uhr
09.-18.07: täglich 11.30 Uhr bis 23.30 Uhr

Der Shuttle fährt jeweils zur halben Stunde unten am Raschplatz los, hoch zum Stadtlabor (erste Abfahrt: 11.30 Uhr / letzte Abfahrt: 22.30 Uhr). 
Der Shuttle fährt jeweils zur vollen Stunde oben am Stadtlabor los, runter zum Raschplatz(erste Abfahrt: 12 Uhr / letzte Abfahrt: 23 Uhr).

Eingangsbereich

Vor dem Eingang zum Stadtlabor befinden sich das Kassenhäuschen und die Infobude (genaue Maße der Tresenhöhen folgen)
Die Ein- und Ausgangsbereiche zur Veranstaltungsfläche sind jeweils 2,50 m breit. Die Fläche ist über eine Rampe barrierefrei zugänglich. 

Stadtlabor 

Das Stadtlabor ist in zwei Bereiche eingeteilt:

Direkt hinter dem Eingang beginnt die „Gemeinschaftsfläche“ (ca. 160qm). Dort ist die Küche untergebracht, es gibt Speisen und Getränke, sowie einen großen Bereich mit Tischen und Stühlen. Zudem gibt es zwei Workshop-Bereiche, die je nach Programm unterschiedlich genutzt werden können. In der Sozialfläche werden die Audio- und Videoarbeiten verschiedener Künstler*innen ausgestellt. 

Auf der „Experimentierfläche“ (ca. 250 qm) findet unterschiedliches Programm statt: Workshops, Konzerte, Lesungen, Diskussionsrunden u.v.m. Die Fläche wird je nach Programm unterschiedlich bestuhlt und eingerichtet. 

An beiden Enden des Stadtlabors gibt es sogenannte „Ruherampen“. Die Rampen (jeweils ca. 75 qm) sind leicht schräg, die Fläche beginnt ebenerdig, an der höchsten Stelle sind sie 1 Meter hoch. Hier stehen verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten zur Verfügung, u.a. Sitzsäcke und Yogamatten.

Hinweis: wir befinden uns mitten in der Innenstadt von Hannover. Das Stadtlabor ist von einer ständigen, urbanen Geräuschkulisse umgeben (Autos, Passant*innen, etc.). Die Ruherampen laden zur körperlichen Entspannung ein, einen Schutz vor Geräuschen gibt es jedoch nicht. Gehörschutz (Oropax) sind an der Infobude erhältlich. 

Barrierefreie Toilette

Es gibt eine barrierefreie Komposttoilette. Der Innenraum ist 2,5 x 2,5 Meter groß und ebenerdig zugänglich. Das Dach ist transparent, das heißt tagsüber Tageslicht im Innenraum, sobald es dunkel wird, gibt es eine LED-Beleuchtung. Alle Toiletten, auch die nicht-barrierefreien, sind unisex, d.h. nicht nach Geschlechtern getrennt.

Relaxed Seating

Im Bereich der Ruherampen sind Sitzsäcke und Yogamatten vorhanden. Alle Besucher*innen können frei zwischen allen verfügbaren Sitz- und Liegemöglichkeiten wählen. Sollte für Sie keine passende Sitz- oder Liegemöglichkeit verfügbar sein, wenden Sie sich bitte an das anwesende Personal.

Blindenleitsystem

An den Shuttle-Haltestellen sowie an der Infobude werden taktile Lagepläne verfügbar sein, sodass sich blinde und sehbehinderte Menschen vorab über die Veranstaltungsfläche informieren können.
Um eine möglichst blinden- und sehbehindertengerechte Umgebung auch auf der Veranstaltungsfläche zu schaffen, wird vom Eingang ab ein taktiles Bodenmarkierungsband verklebt. Das Leitsystem führt vom Eingang über die Gemeinschaftsfläche und um die Experimentierfläche herum bis hin zu den Toiletten und zurück bis zum Ausgang. Bei den Ruherampen, der Küche und dem Notausgang werden Signalfelder die Orte entsprechend markieren.

Freier Eintritt für Begleitpersonen

Ist eine behinderte Person auf eine Begleitung angewiesen, entfallen für diese die Ticketgebühren. Bitte buchen Sie in diesem Fall die Rabattstufe "Begleitperson" bei eventim oder geben Sie Ihren Bedarf bei der Abendkasse an. Es besteht keine Nachweispflicht (z.B. durch einen Schwerbehindertenausweis).

Shuttle-Service

Shuttle-Service zum Stadtlabor

Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service von der U1 Ebene des Raschplatzes am Hintereingang des Hauptbahnhofs hoch auf die Raschplatzhochstraße. Beide Haltestellen sind mit einem Schild gekennzeichnet und werden durchgehend von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin betreut.

Der Shuttle-Bus richtet sich alle Menschen, für die der Fußweg auf die Hochbrücke eine Barriere darstellt (z.B. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Menschen mit sichtbaren und/oder unsichtbaren Behinderungen), sowie ihre Begleitpersonen. Es besteht keine Nachweispflicht (z.B. durch einen Schwerbehindertenausweis). 
Im Shuttle-Bus können bis zu 3 Personen im Rollstuhl sitzend sowie 5 Personen in Autositzen sitzend gleichzeitig befördert werden. 

Hygienehinweis: Die Fahrer*innen des Shuttle-Busses sowie die Fahrgäste sind verpflichtet, während der Fahrt eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (OP- oder FFP2-Maske). Es wird regelmäßig gelüftet und alle Flächen innerhalb des Fahrzeugs werden regelmäßig desinfiziert. 

Abfahrtszeiten: Der Shuttle fährt jeweils zur halben Stunde unten am Raschplatz los, hoch zum Stadtlabor (erste Abfahrt: 11.30 Uhr / letzte Abfahrt: 22.30 Uhr).
Der Shuttle fährt jeweils zur vollen Stunde oben am Stadtlabor los, runter zum Raschplatz (erste Abfahrt: 12 Uhr / letzte Abfahrt: 23 Uhr).

Übertitel

Audiodeskription

Audiodeskriptionen machen Theatervorstellungen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich. In der Audiodeskription während der Vorstellung werden die Vorgänge auf der Bühne beschrieben. Darüber wird blinden Personen und Menschen mit Sehbehinderung der Zugang zu den visuellen Elementen eines Stückes ermöglicht: Geschildert werden u.a. Bewegung, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten. Vor der Vorstellung gibt es darüber hinaus eine Tastführung. 

Bei folgender Veranstaltung findet eine Audiodeskription mit Tastführung statt: 

Freitag, 09. Juli - 20.00 Uhr: Ich bin nicht tot - Lola Arias 

Die Tastführung beginnt um 18.00 Uhr und dauert 30 Minuten. 

Die Plätze für die Audiodeskription sind auf maximal 10 Teilnehmende limitiert. Für weitere Informationen und Anmeldungen erreichen Sie uns unter:

Festnetz: 0511 9999 2500
E-Mail: barrierefreiheit@theaterformen.de 

Sensorische Reize

Auf dieser Seite informieren wir vorab über mögliche Anforderungen, die während der Vorstellung an das Publikum gerichtet werden. Außerdem weisen wir auf verschiedene akustische, visuelle, olfaktorische, gustatorische oder haptische Reize hin, die potentiell triggernd sein können. Eine transparente Kommunikation hierüber erlaubt potenziellen Besucher*innen selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob eine Vorstellung für sie barrierearm ist.

Falls es nicht explizit anders beschrieben wird, gelten folgende Theaterregeln während des Vorstellungsbesuch: Besucher*innen müssen sich während der Vorstellungen leise verhalten und durchgängig sitzen. Bei Bedarf liegt an der Kasse der jeweiligen Spielstätte Gehörschutz bereit.

Da einige Produktionen im Entstehungsprozess sind, wird diese Seite fortlaufend aktualisiert und bei Bedarf ergänzt.

Ich bin nicht tot – Lola Arias
Es wird intensiv mit Videoprojektionen gearbeitet.

No Gambling – Imbricated Real (Simone Aughterlony, Julia Häusermann)
Wir weisen darauf hin, dass in dieser Vorstellung Stroboskopeffekte genutzt werden. 
In der Performance gibt es über eine längere Phase sehr schnelle Lichtwechsel, die sich zu einem Stroboskopeffekt steigern. In derselben Szene spielt laute elektronische Musik, deren Bassvibrationen körperlich spürbar sind. Außerdem gibt es Szenen mit sich überlagernden Geräuschen. Auf auditiver Ebene wird oft eine bedrohliche Stimmung erzeugt.
In anderen Szenen kommen unregelmäßig blinkende Lichtelemente vor. An mehreren Stellen der Performance kommen räumlich projizierte, sich bewegende Lichtelemente vor, zum Teil über einen längeren Zeitraum. Ein sich drehendes Bühnenbildteil in der Größe eines Fernsehers zeigt permanent eine Bildschirmstörung.
Es wird mit spitzen und scharfen Gegenständen hantiert. Es gibt eine nonverbale Publikumsinteraktion mit einer zufällig ausgewählten Person, die eine gefährliche Handlung andeutet, aber nicht ausführt. Zudem gibt es vereinzelte Momente der Publikumsansprache, in denen potentiell triggernde Inhalte teilweise explizit angesprochen werden. Auf die Publikumsansprache muss nicht verbal reagiert werden.
An einer Stelle der Performance wird ein Stimmenverzerrer benutzt. Es gibt Bühnennebel.

Homecooking – Simone Dede Ayivi
Wir weisen darauf hin, dass in dieser Vorstellung Stroboskopeffekte genutzt werden. Es wird live gekocht. Dabei entstehen Essensgerüche. Es gibt außerdem Nebel und akustisch verstärkte Küchengeräusche. Es wird mit Videoprojektionen gearbeitet, wobei es teilweise zu schnellen Bildwechseln im Video kommt.

How To Turn To Stone – Manuela Infante
In der Performance gibt es teilweise laute Musik und teilweise blinkendes, blendendes Licht. Gegen Ende sammeln sich alle Musiksequenzen, die während der Performance benutzt wurden, zu einer sich überlagernden akustischen Verdichtung.

 Stay A Little Longer (or How Did We Get Here?) – Noëmi Lakmaier
Die Installation ist als räumliche Begegnung zwischen der Performer*in und einer weiteren Person angelegt. Es befinden sich maximal zwei Zuschauer*innen gleichzeitig auf der Installationsfläche. 

Die Situation erfordert eigene Entscheidungen zur selbstbestimmten Erkundung des Raums. Von Seiten der Performer*in gibt es keine Interaktionsversuche oder Reaktionen auf fremde Interaktionsversuche. 

In einem Teil der Installation wird permanent Sand verwendet. Dort wird zeitweise durch starke Luftzufuhr das Gefühl eines Sandsturms erzeugt.

Auf der gesamten Installationsfläche sind keine Sitzmöglichkeiten vorhanden. Am Eingang der Installationsfläche liegen Schutzbrillen und FFP2-Masken bereit. Es besteht Maskenpflicht.

Lavagem – Alice Ripoll, Cia REC
Durch das Schlagen auf Eimern werden sehr laute Trommelgeräusche erzeugt. Zudem sind durch die Verwendung eines großen Plastiktuchs stellenweise knisternde Geräusche zu hören. 

Zu Beginn der Vorstellung gibt es stroboskopähnliche Lichteffekte.

Während der Vorstellung kann es zu Interaktionen mit dem Publikum kommen, auf die nicht reagiert werden muss.

Auf der Bühne wird Wasser verwendet und teilweise in Publikumsnähe die Luft gepustet. Alle Performer*innen der Produktion sind tagesaktuell PCR-getestet.

Killjoy Quiz – Luanda Casella
Text, Musik und Licht sind konzeptuell eng miteinander verwoben und überlagern sich teilweise intensiv. Die Spielstruktur wird unterstützt durch plötzliche Lichteffekte und Geräusche. Die Produktion arbeitet mit einem permanent ironischen Sprechmodus, rhetorische Stilmittel und Sprachspiele werden künstlerisch verwendet. Es gibt vereinzelte Momente der Publikumsansprache. Dabei werden Fragen ins Publikum gerichtet, die nicht zwangsläufig Antworten verlangen und aus denen sich bei Beantwortung gegebenenfalls ein Dialog entspinnt.

Precarious Moves – Michael Turinsky
Streckenweise werden in der Performance pulsierende Hintergrundgeräusche und elektronische Beats verwendet. Gelegentlich werden diese begleitet von hohen schlagähnliche Tönen, sowie Uhrticken und Herzschlagen. Außerdem wird Autotune benutzt.

Losing It – Samaa Wakeem
In der Performance kommt mehrmals über längere Strecken laute Musik zum Einsatz. Häufig überlagern sich verschiedene Geräusche, insbesondere gegen Ende des Stücks.

Dazu gehören:
- Kriegsgeräusche (Sirenen, Fliegergeräusche, Bombeneinschläge, Schüsse eines Maschinengewehrs)
- Straßengeräusche / Hupen
- Glockenklingeln
- Feuerwerk
- Geigen

Zudem werden in einer Szene Tonbandaufnahmen abgespielt, die stellenweise verzerrt klingen.
Quer durch den gesamten Bühnenraum ist ein dickes elastisches Band gespannt, das immer wieder in verschiedener Intensität zum Vibrieren gebracht wird

Embryo – Mira Hamdi
In der Aufführung wird in ausreichendem Abstand zum Publikum flüssiger Lehm benutzt. Ebenso kommt an einer Stelle ein in Richtung Publikum fliegender Gegenstand zum Einsatz, der durch ein Seil gesichert ist. 
Am Ende der Performance wird eine mehrminütige Videoprojektion mit stroboskopähnlichen Lichteffekten gezeigt. 
In einer Szene werden sich überlagernde Musiksequenzen gespielt. Die Lautstärke von Sound und Sprache variieren über die Dauer der Aufführung zwischen laut und sehr leise.

TANZ. Eine sylphidische Träumerei in Stunts – Florentina Holzinger
In einigen Szenen kommen selbstverletzende Handlungen zur Darstellung, die auf manche Zuschauer*innen eine verstörende Wirkung haben könnten. Wir weisen darauf hin, dass in dieser Vorstellung Stroboskopeffekte genutzt werden.

Während der Vorstellung wird durchgängig laute Musik gespielt. Außerdem gibt es an mehreren Stellen plötzliche und laute Geräusche. An einer Stelle kommt ein*e Performer*in ins Publikum und forciert die Interaktion mit Personen aus dem Publikum. Diese Situation hat keine festgelegte Länge.

A Crashcourse In Cloudspotting – Raquel Meseguer
Onlineversion: In der Konzeption wurde die Schaffung einer ruhigen Atmosphäre während der Vorstellung fokussiert. Die Vorstellung funktioniert auditiv und die Situation ist zu jedem Zeitpunkt durch die Teilnehmer*innen kontrollierbar.

Präsenzversion: Im Anschluss zur Vorstellung wird ein gemeinsamer Austausch von Erfahrungen stattfinden. Die Teilnahme daran ist freiwillig.