Open-Air-Kino: The Weight of Walls – Stories of Control and Resilience

in Kooperation mit dem Internationalen Filmfestival Braunschweig

Acht internationale Kurzfilme berichten von zweifelhaften Maßnahmen und teils unzumutbaren Zuständen in Strafvollzugsanstalten, sowie in einer ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt. Sie zeigen auf, wie nicht nur straffällige Personen, sondern auch politisch Verfolgte oder Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, in besonderem Maße staatlicher Kontrolle ausgesetzt sind: Sie werden diszipliniert, unterworfen und verwahrt. Sichtbar werden aber auch Anpassungsfähigkeit, gelebte Solidarität und Widerstand der Gefangenen. Dabei stellt sich die Frage: Wie gehen wir in Zukunft mit Menschen um, die von Staat als normwidrig betrachtet werden?

 

Das internationale Filmfestival Braunschweig wurde 1987 von einer Gruppe aus zwanzig Filmbegeisterten gegründet, um das kinematografische Angebot in der Stadt zu erweitern. Was als kleines, basisdemokratisches Projekt begann, entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten, der bis heute einmal jährlich in großem Format Film und Musik anbietet. Seit 2002 lädt das Festival außerdem renommierte Komponist*innen ein und führt in Kooperation mit dem Staatsorchester Braunschweig Filmkonzerte auf. Seit nunmehr 30 Jahren bietet das Festival Unterhaltung, Raum für Entdeckungen und diskursiven Austausch.