Die Gedenkstätte Schillstraße, ein helles, historisch wirkendes Gebäude. Es hat große Fenster, Säulen und einen klassischen Baustil. Der Boden davor ist mit Herbstlaub bedeckt, der Himmel im Hintergrund ist blau.
Eine parkähnliche Anlage mit hohen Bäumen im Herbst. Das Sonnenlicht fällt durch die Bäume und Blätter, die größtenteils bereits am Boden liegen. Auf einem kleinen Hügel steht ein steinernes Denkmal mit einem Kreuz oben drauf.
Ein halbkreisförmiger Gedenkbereich mit vielen Tafeln an einer Betonwand unten wächst etwas Efeu. In der Mitte steht ein gestuftes, quaderförmiges Monument aus dunklen Steinen, auf denen Moos wächst.

Stadtspaziergang: Braunschweig im Nationalsozialismus

in Kooperation mit der Gedenkstätte Schillstraße

Der Freistaat Braunschweig spielte in der Frühphase des Nationalsozialismus eine Vorreiterrolle. Nach der Landtagswahl von 1930 war die NSDAP Teil einer Koalition, die die SPD-Regierung ablöste. Der Stadtspaziergang führt an verschiedene Orte der Braunschweiger Innenstadt und macht sichtbar, was während der NS-Zeit in Braunschweig geschah. Im Mittelpunkt stehen frühe SA-Aufmärsche und NSDAP Machtdemonstrationen, zentrale NS-Organisationen, Biografien von Opfern sowie die heutige Erinnerungskultur Braunschweigs. Der Spaziergang macht Geschichte greifbar und lädt dazu ein, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

 

Die Gedenkstätte Schillstraße wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist der zentrale Erinnerungsort an die NS-Verbrechen Braunschweigs. Dr. Stina Barrenscheen-Loster ist Leiterin der Gedenkstätte und Geschäftsführerin des Trägervereins Arbeitskreis Andere Geschichte e.V..


Angaben zur Produktion

Fotos: Gedenkstätte Schillstraße